Jede 2. Frau wird in ihrem Leben mindestens einmal an einer Blasentzündung  erkranken. Jede 10. Frau leidet an immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Sie treten sowohl bei jungen als auch bei reiferen Patientinnen auf. Typische Symptome sind Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger und starker Harndrang, ohne dass große Mengen Urin ausgeschieden werden können und manchmal auch blutiger Urin. Die Erreger sind meist normale Darmkeime.
Die Blasenentzündung, besonders wenn sie immer wieder auftritt, kann die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen.


 Wie behandelt man eine Blasenentzündung?

Es ist nicht immer eine Antibiotikatherapie notwendig!
Ein großer Teil der unkomplizierten Blasenentzündungen heilt von selbst aus. Durch vermehrtes Trinken werden die Bakterien ausgeschwemmt und Schmerzmittel können die Beschwerden in den schlimmen Stunden lindern. D-Mannose hat sich in der Prävention und auch in der Therapie der akuten Harnwegsinfektion bewährt. Pflanzliche Präparate können ebenfalls eine Liderung oder gar Heilung erzielen. Wenn sich die Beschwerden durch diese Behandlungen  in den ersten Tagen nicht bessern, sollte ein Antibiotikum gegeben werden.


Was kann man bei häufigen oder chronischen Blasenenzündung tun?

Bei immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten kann eine Impfung oder die vaginale Östrogengabe das Risiko senken, an weiteren  Blasentzündungen zu erkranken. D-Mannose ist auch eine wirkungsvolle und nebenwirkungsarme Alternative um Blasenentzündungen vorzubeugen.
Bei besonderen Formen der Blasenentzündung kann die innere Schutzschicht der Blasenschleimhaut angegriffen sein. Hier kann eine Spülbehandlungen (Instillationen) der Blase helfen die Schutzschicht wieder aufzubauen und die Schmerzen zu lindern.


Welche Untersuchungen sind notwendig?

Bei unkomplizierten Harnwegsinfektionen sind keine besonderen Untersuchungen notwendig.
Tritt die Erkrankung mehrfach auf, muss der Keim im Urin untersucht werden und ein Ultraschall der Harnblase zur Restharnbestimmung erfolgen. In besonderen Fällen ist eine Blasenspiegelung notwendig. Sie kann auch mit einer Blaseninstillationstherapie kombiniert werden.